DIX-Ray-VET | Bildbearbeitung
Alle Aufnahmen werden sofort nach der Erstellung im EDV-System abgelegt und können sofort vom Befundungs- sowie jedem anderen Bildbearbeitungs- bzw. Betrachtungsplatz aufgerufen werden. Damit ist z.B. auch eine problemlose Konsultation eines Praxiskollegen möglich (second opinion).
Der Benutzer erhält eine Liste aller unbefundeten Bilder an seinem Bildschirm. Per Tastendruck oder Mausklick kann eine bestimmte Aufnahme oder alle Bilder eines Patienten auf einmal auf den Bildschirm geholt werden. Zur gleichen Zeit können z.B. die selben Bilder auch an mehreren anderen Arbeitsplätzen angesehen bzw. bearbeitet werden.
Das Bildbearbeitungssystem ist so ausgelegt, daß die zu befundenden Bilder in optimaler Bildqualität auf dem Bildschirm angezeigt werden. Ermöglicht wird dies durch ein belernbares System. Schon bei der Installation werden die notwendigen Einstellungen organspezifisch vorgenommen. Selbstverständlich kann der Benutzer diese Parameter später leicht und individuell abändern.
Die Bildbearbeitung ist vorrangig darauf ausgelegt, zügig zu befunden und damit eigentlich nichts am dargestellten Bildmaterial zu verändern. Mit einem digitalen Bild lassen sich aber zusätzliche diagnostische Ziele verfolgen. Angefangen von schnellen Detailvergrößerungen über Lupenfunktionen bis hin zum Einsatz von Schnellen eigenen Bildoptimierungsverfahren (z.B. Bildfilterungen), die den Kontrast oder die Bildschärfe verändern.
Vorteile der Diagnostik
- Spezielle Bildoptimierungsverfahren für die CR-Technik (Nonlinear Windowing, Unsharp Masking, Noisereduction, Gamma Correction, Histogramm Equilization u.v.m.)
- belernbare Bildoptimierung je Körperteil und Aufnahmetyp
- Bilddarstellung (Shutter, Drehen, Spiegeln, Negativ, Vergrößern, Lupe, Scalieren, Palettenmanipulation mit Graustufen)
- Vermessungen (Strecken, Winkel, Abstand, Verhältnis, Umfang, Säuglichshüfte, Skoliosewinkel, Hüftluxation etc.)
- Messungen (Strecken, Winkel, Abstand, Verhältnis, Umfang, Säuglingshüfte, Skoliosewinkel, Hüftluxation etc.)
- (Gesamt- oder Bereichshistogramm, Zeilen- oder Spaltenprofil, Dichtebestimmung)
- Fehlbelichtungen entfallen weitgehend
- Nachbefundung jederzeit möglich
- gleichzeitige Befundungsmöglichkeiten an mehreren Orten
Möglichkeiten der Bildbearbeitung
- Übersichtsdarstellung der Bilder
- Darstellung von digitalem Bildmaterial unterschiedlichster Herkunft z.B. CR (Computed Radiography), Durchleuchtungssysteme, DSA, CT, MR, Ultraschall
- Videosysteme (Endoskopie, Laparaskopie, Arthroskopie etc.)
- Gleichzeitige Betrachtung von mehreren Bildern
- Drehen
- Umschaltung AP / PA Darstellung
- Vergrößern / Verkleinern, Lupenfunktion
- Messungen (Strecke, Winkel, Umfang, Fläche)
- Darstellungen (Filter) z.B. Negativ, Falschfarben, Schärfefilter, Kantenanhebung, Reliefdarstellung, Rauschfilter
- Bildhistogramme
- Umschaltung Knochen / Weichteile (organspezifisch)
- Informationen zum Bild (Patientendaten, Röntgeneinstellungen, Bearbeiter)
- Ausgabe auf Laserdrucker, Tintenstrahldrucker, Thermosublimationsdrucker, Laserimager, Diabelichter und alle Drucker unter MS-Windows
- Umwandeln in gängige Datenformate DICOM 3.0, TIFF, JPEG, CALS, Postscript Raster, etc.