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DIX-Ray digitales Röntgen

Digitales Röntgen mit DIX-Ray - Wirtschaftlichkeit

DIX-Ray ist das digitale Röntgensystem (CR) für filmloses Arbeiten mit vollautomatischer Scantechnik. Grundsätzlich sind alle z.Zz. marktüblichen Röntgenbildscanner verwendbar, z.B. AGFA, Fuji, Kodak, Konika, Philips, Orex usw. Bei den Scannern handelt es sich um kompakte Geräte (z.T. Auftisch), welche alle mechanischen, optischen und elektronischen Komponenten enthalten. Diese ersetzen gleichzeitig ein Tageslichtsystem.

Der Arbeitsvorgang erfolgt analog wie bei der bestehenden Filmtechnik. Jedoch wird die Kassette, die eine Speicherfolie enthält, nach der Belichtung in den Scanner eingeschoben und danach automatisch eingezogen. Die Patientenidentifikation ist bereits beim Auslesen dem Bild zugeordnet und wird als elektronischer Scribor direkt mit aufgebracht.

Die Erkennung der Kassettenformate, das Auslesen und anschließende Löschen der Speicherfolie sowie die Übertragung der Röntgenbilddateien auf das angeschlossene Rechner- und Archivierungssystem erfolgt vollautomatisch. Die digitalen Bilddatenwerden während des Auslesevorgangs bereits verarbeitet und am Bildschirm mit angezeigt.

Sobald der Lexevorgang beendet ist, wird die Speicherfolie automatisch gelöscht und wieder ausgefahren. Die Kassette steht für den weiteren Betrieb sofort wieder bereit.

Die Vorteile:

  • keine Dunkelkammer
  • kein Archivraum
  • es wird kein Filmmaterial benötigt
  • keine Chemie, Lagerung, und Entsorgung
  • bestehende Röntgenanlagen werden ohne Änderungen integriert
  • der Arbeitsablauf wird wesentlich vereinfacht
  • Verbesserung der Aufnahmen-Qualität
  • einfachere Handhabung

Die wiederverwendbare Speicherfolie

Grundlage der filmlosen Radiologie bildet die Speicherfolie (engl. Imaging Plate), die aus feinen Kristallen (BaFBr:Eu) besteht. Diese Kristalle reagieren empfindlich auf Röntgen-, Beta- und Gammastrahlen, sowie auf UV-Licht und bestimmte andere Strahlungsarten.

Die Speicherfolien haben einen linearen Dynamikbereich von 40.000 : 1 gegenüber 40 : 1 der heutigen Film-Folien-Systeme (siehe Diagramm). Aus diesem Grunde ist eine Fehlbelichtung nahezu auszuschließen. Sie speichern alle Informationen bei der Belichtung und zwar sowohl die im Weichteil- als auch die im Knochenbereich.

Durch die Eigenschaft der Speicherfolie, sie mit speziellem Licht wieder zu löschen, ist sie theoretisch nahezu beliebig oft verwendbar.

Die Speicherfolie befindet sich in einer Spezialkassette und ist damit gegen Tageslicht und Beschädigungen geschützt. Die äußeren Abmessungen der Kassetten entsprechen denen, wie sie bisher üblich waren (siehe technische Daten).


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